Stress-frei dank Charisma.

Das Wort kommt einfach nicht aus der Mode: Stress. Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit beklagen Menschen die Vorstufe ihres Erschöpfungszustands mit dem Satz „Ich bin total gestresst.“ Gemeint ist damit der negative Stress, auch Dis-Stress genannt. Woher aber kommt er? Die Ursachen für negativen Stress sind sicher vielfältig, lassen sich bei näherer Betrachtung jedoch in zwei Kategorien einteilen.

Kategorie 1 ist die lange Liste der unerledigten Aufgaben in der Wiedervorlage. Neudeutsch: Unfinished Business. Damit sind nicht erfüllte Erwartungen gemeint, die andere an einen haben oder zu hohe Anforderungen. Es beinhaltet die guten Vorsätze, die immer noch in der Morgen-fange-ich-an-Schublade liegen. Oder eben schlicht und ergreifend die Menge der Aufgaben, derer man nicht Herr wird.

Kategorie 2 sind schlecht gelaufene Gespräche. Missverständnisse, die nicht aus dem Weg geräumt werden konnten. Unterschiedliche Auffassungen auf der sachlichen Ebene. Streit, der sich nicht schlichten ließ.

Zur Vorbeugung eventueller Missverständnisse: Es ist an dieser Stelle nicht meine Absicht, den zahlreichen teils sinnvollen teils unsinnigen Betrachtungen zum Thema Stress eine weitere hinzuzufügen. Vielmehr geht es mir um eine kurze Sensibilisierung zum Thema Kommunikation, also der zweiten Ursachen-Kategorie für negativen Stress.

Um genau zu sein: Es geht in der gebotenen Kürze um die Beantwortung der Frage, wie Sie Gespräche mißverständißfreier führen können. Oder anders: Wie Sie zukünftig bei noch mehr Menschen in noch mehr Situationen die beabsichtige Resonanz auslösen können. Die schnelle Antwort lautet: Je charismatischer Sie wirken, desto eher wird es Ihnen gelingen.

Im Rahmen unserer wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Wahrnehmungs- und Wirkungskompetenz von Menschen haben wir 4 Frequenzbereiche und 16 Frequenzen identifiziert, auf denen wir senden und empfangen. Charismatische Menschen verfügen über eine ausbalancierte Kompetenz in allen Frequenzen. Sowohl diese Frequenzbereiche und Frequenzen werden wir im Rahmen dieses Blogs ausführlich thematisieren, wie auch entsprechende Tipps und Übungsanleitungen. Heute die erste Empfehlung:

Im Frequenzbereich Sensus haben wir unter anderem die Frequenz Innere Überzeugung. Das sind Glaubenssätze und Wertmaßstäbe, nach denen ein Mensch denkt und bestenfalls auch handelt. Menschen mit einer hohen Kompetenz „auf“ dieser Frequenz erkennt man daran, das sie ihre Maßstäbe und Werte gerne auch anderen Menschen mitteilen.

Und nun die Frage und zugleich auch der Tipp für Sie: Mit welchem Glaubenssatz laufen Sie in Bezug auf Ihre Gespräche mit anderen Menschen durchs Leben? Halten Sie einen Moment inne und beantworten Sie sich diese Frage bitte. Und anschließend lesen Sie sich den folgenden Glaubenssatz bitte durch:

Ich möchte und werde in den nächsten Tagen und Wochen jedes Gespräch so führen, dass es dem Anderen und mir selbst nach dem Gespräch ein bisschen besser geht.

Worin unterscheidet sich dieser von Ihrem eigenen Glaubenssatz? Können Sie sich vorstellen, dass Sie ihn in Ihr Repertoire aufnehmen und zu Ihrem eigenen machen?

Stellen Sie sich bitte den harmonischen, fast paradiesischen Zustand vor, wenn Jeder jedes Gespräch mit dieser inneren Einstellung führen und die praktische Anwendung dieser Haltung auch glücken würde. Dass Ihnen dieses gelingen möge wünsche ich Ihnen ebenso, wie mehr stress-freie Tage.

1 Antwort
  1. Bernadette Barnett
    Bernadette Barnett sagte:

    Was für eine Wohltat: in einer von Burn-out-Ratschlägen gestressten Gesellschaft diesen einfach umzusetzenden Gedanken zu formulieren:
    „Ich möchte und werde in den nächsten Tagen und Wochen jedes Gespräch so führen, dass es dem Anderen und mir selbst nach dem Gespräch ein bisschen besser geht.“
    Danke an den Autor –
    das verdient Veröffentlichung.

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